Betriebswirtschaftliche Kennzahlen für kleine Unternehmen: Welche Kennzahlen solltest du im Blick behalten?

Betriebswirtschaftliche Kennzahlen für kleine Unternehmen: Welche Kennzahlen solltest du im Blick behalten?

Als junge Unternehmer und Existenzgründer möchtest du sicherstellen, dass dein Unternehmen auf Kurs bleibt und erfolgreich wächst. Das Verständnis und die regelmäßige Überwachung relevanter Kennzahlen können dir dabei helfen, den Erfolg deines Unternehmens zu steigern.


Aber welche Kennzahlen sind eigentlich wichtig für kleine Unternehmen wie deines? Hier sind einige, die du unbedingt im Blick behalten solltest:

1. Umsatz und Umsatzwachstum:

Der Umsatz ist nicht nur eine grundlegende Kennzahl, sondern auch ein unverzichtbarer Indikator für den Erfolg deines Unternehmens. Er spiegelt wider, wie gut deine Produkte oder Dienstleistungen auf dem Markt ankommen und wie sich dein Geschäft im Laufe der Zeit entwickelt. Ein kontinuierliches Umsatzwachstum signalisiert eine gesunde Nachfrage und zeigt an, dass deine Strategien und Maßnahmen wirksam sind. Es ist daher entscheidend, den Umsatz nicht nur zu verfolgen, sondern auch zu analysieren, um Trends zu erkennen und frühzeitig auf Veränderungen im Marktumfeld reagieren zu können.

Weiter ist es notwendig den Umsatz und dessen Wachstum bzw. Rückgang ins Verhältnis zu den aufgewendeten Maßnahmen zu setzen. Wurden beispielweise Mitarbeiter im Vertrieb eingestellt, so sollte die ein entsprechend stärkeres Umsatzwachstum einstellen, im Vergleich zu den Vormonaten.

2. Kostenstruktur:

Die Kostenstruktur ist ein weiterer wichtiger Aspekt, den du im Auge behalten solltest, um die finanzielle Gesundheit deines Unternehmens zu gewährleisten. Es reicht nicht aus, nur den Gesamtbetrag deiner Ausgaben zu kennen; vielmehr ist es entscheidend, die einzelnen Kostenkomponenten zu verstehen und zu analysieren. Durch die sorgfältige Überwachung und Bewertung deiner Kosten kannst du Potenziale zur Kosteneinsparung identifizieren, ohne dabei die Qualität deiner Produkte oder Dienstleistungen zu beeinträchtigen. Dies ermöglicht es dir, effizienter zu wirtschaften und deine Rentabilität zu steigern.

Branchenvergleiche können helfen, um einen Abgleich mit der Konkurrenz zu schaffen. Im Handwerk erhält man Betriebsvergleiche beispielsweise bei Perfakta SH.

3. Gewinnmarge:

Die Gewinnmarge ist ein direktes Maß für die Rentabilität deines Unternehmens und zeigt an, wie effektiv du es schaffst, aus deinen Umsätzen einen Gewinn zu erwirtschaften. Eine gesunde Gewinnmarge ist entscheidend für den langfristigen Erfolg deines Unternehmens, da sie sicherstellt, dass du nicht nur Umsatz generierst, sondern auch einen angemessenen Gewinn erzielst. Durch die Analyse der Gewinnmarge kannst du die Rentabilität in Summe bewerten und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen, um deine Profitabilität zu steigern. Für die Analyse einzelner Produkte oder Dienstleistungen Bedarf es eine entsprechende Kostenrechnung. Auch hier ist ein Betriebsvergleich unter Umständen hilfreich, um einen groben Abgleich der quotalen Marge vornehmen zu können.

    4. Liquidität:

    Liquidität ist das Rückgrat jedes Unternehmens und eine entscheidende Kennzahl für seine langfristige Überlebensfähigkeit. Sie gibt Aufschluss darüber, ob dein Unternehmen in der Lage ist, seine laufenden Verpflichtungen rechtzeitig zu erfüllen und unvorhergesehene Ausgaben zu bewältigen. Ein Mangel an Liquidität kann selbst das rentabelste Unternehmen in Schwierigkeiten bringen. Deshalb ist es wichtig, sicherzustellen, dass du über ausreichende liquide Mittel verfügst, um sowohl geplante als auch unerwartete Ausgaben abzudecken und so die Stabilität deines Unternehmens zu sichern. Hier gilt: So viel Liquidität wie nötig, so wenig wie möglich. Das Aufstellen einer Liquiditätsplanung und der regelmäßige Abgleich ist entsprechend ratsam.

      5. Kundenzufriedenheit:

      Zufriedene Kunden sind das Rückgrat jedes erfolgreichen Unternehmens. Die regelmäßige Messung und Bewertung der Kundenzufriedenheit ist daher von entscheidender Bedeutung, um sicherzustellen, dass deine Produkte oder Dienstleistungen die Erwartungen deiner Kunden erfüllen oder übertreffen. Indem du die Bedürfnisse und Feedbacks deiner Kunden kontinuierlich überwachst und darauf reagierst, kannst du langfristige Kundenbeziehungen aufbauen und die Wettbewerbsfähigkeit deines Unternehmens stärken.

      6. Kennzahlen zur Mitarbeiterproduktivität:

      Deine Mitarbeiter sind eine wesentliche Ressource für den Erfolg deines Unternehmens. Daher ist es wichtig, ihre Produktivität und Effizienz zu überwachen und zu optimieren. Kennzahlen wie der Umsatz pro Mitarbeiter oder die Kosten pro Mitarbeiter geben Aufschluss darüber, wie effektiv dein Team arbeitet und welche Maßnahmen ergriffen werden können, um die Leistung zu steigern. Durch eine gezielte Analyse dieser Kennzahlen kannst du die Effizienz deines Teams verbessern und die langfristige Wettbewerbsfähigkeit deines Unternehmens sicherstellen.

      Auch die Anzahl der Krankheitstage (und der daraus abgeleitete so. „Betafaktor“) kann ein wichtiger Indikator sein. Achtung: Auf Ebene einzelner Mitarbeiter können sich Trugschlüsse einstellen, insofern keine Hintergründe bekannt sind. Auf Sparten- oder Teamebene lassen sich hingegen Tendenzen hinsichtlich der Stimmung und der Motivation erkennen.

      Fazit

      Indem du diese Kennzahlen regelmäßig überwachst und analysierst, kannst du frühzeitig auf Probleme reagieren, Chancen erkennen und fundierte Entscheidungen treffen, um das Wachstum und die Rentabilität deines Unternehmens zu steigern.

      Wenn du Unterstützung bei der Interpretation und Nutzung dieser Kennzahlen für dein Unternehmen benötigst, stehe ich dir gerne zur Verfügung. Als Unternehmensberater mit Sitz in Schleswig-Holstein verfüge ich über das Know-how und die Erfahrung, um dir dabei zu helfen, dein Unternehmen auf Erfolgskurs zu bringen.

      Finanzierung für Existenzgründer: Überblick über verschiedene Finanzierungsquellen für Start-ups

      Finanzierung für Existenzgründer: Überblick über verschiedene Finanzierungsquellen für Start-ups

      Die Frage der Finanzierung ist für viele Gründer eine der größten Herausforderungen, aber zum Glück gibt es eine Vielzahl von Optionen, die euch helfen können, euer Geschäftsidee zu verwirklichen.

      1. Eigenkapital:

      Der Klassiker unter den Finanzierungsquellen. Wenn ihr über genügend Eigenkapital verfügt, könnt ihr euer Unternehmen ohne externe Investoren starten. Dies gibt euch volle Kontrolle über euren Unternehmen aber es erfordert auch, dass ihr persönliche finanzielle Mittel einsetzt. „Family and friends“ ist in diesem Zuge (aus Bankensicht) ebenfalls eine Form der Eigenkapitalfinanzierung. 

      2. Bankkredite:

      Banken bieten bzw. vermitteln spezielle Kredite für Existenzgründer, die oft mit günstigen Konditionen, langen Laufzeiten und vereinfachten Zugängen (z.B. Sicherheitenstellung durch Förderinstitut bzw. Haftungsfreistellung) verbunden sind. Es lohnt sich, nach Förderprogrammen für Gründer zu suchen, um Banken gezielt darauf ansprechen zu können.

      Hinweis: Die Provision für Banken seitens der KfW ist zum Teil sehr gering, sodass gerne alternative Finanzierungsformen angeboten werden, die nicht zwangsläufig für den Kunden vorteilhaft sind.

      Es ist zu beachten, dass nicht nur die die Bankfinanzierung ein sehr gut ausgestalteter Businessplan notwendig ist.

      3. Fördermittel und Zuschüsse:

      Sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene gibt es eine Vielzahl von Förderprogrammen und Zuschüssen für Existenzgründer. Diese können euch finanzielle Unterstützung bieten, sei es für Investitionen, Innovationen oder die Schaffung von Arbeitsplätzen. Informiert euch über die verschiedenen Fördermöglichkeiten und prüft, ob euer Unternehmen dafür in Frage kommt. Der Gründungszuschuss ist nur eine von vielen Möglichkeiten.

        4. Crowdfunding:

        Crowdfunding hat sich in den letzten Jahren zu einer beliebten Finanzierungsmethode für Start-ups entwickelt. Durch Crowdfunding könnt ihr eure Geschäftsidee einer breiten Öffentlichkeit präsentieren und Geld von einer Vielzahl von Investoren sammeln, die an eurem Projekt interessiert sind. Plattformen wie Startnext oder Kickstarter bieten euch die Möglichkeit, euer Projekt online zu präsentieren und Unterstützer zu gewinnen.

          5. Business Angels und Venture Capital:

          Wenn ihr auf der Suche nach größeren Investitionen seid, könnt ihr euch an Business Angels oder Venture-Capital-Firmen wenden. Diese Investoren sind oft bereit, größere Summen in vielversprechende Start-ups zu investieren, im Austausch für Unternehmensanteile. Dabei bringen sie nicht nur Kapital, sondern auch Know-how und ein wertvolles Netzwerk mit. Ein Beispiel für ein wertvolles Business-Angel-Netzwerk in Schleswig-Holstein sind die Baltic Business Angels.

          Fazit

          Denkt daran, dass jede Finanzierungsoption ihre Vor- und Nachteile hat, und es wichtig ist, diejenige auszuwählen, die am besten zu eurem Unternehmen und euren Zielen passt. Nehmt euch Zeit, um eure Möglichkeiten zu prüfen und lasst euch gegebenenfalls von Experten beraten.

          Ich hoffe, diese Übersicht über die Finanzierungsmöglichkeiten für Existenzgründer in Schleswig-Holstein war hilfreich für euch. Wenn ihr weitere Fragen habt oder Unterstützung bei der Finanzierungsplanung benötigt, stehe ich euch gerne zur Verfügung.

          Controlling für kleine Unternehmen: Praktische Tipps für dein Business

          Controlling für kleine Unternehmen: Praktische Tipps für dein Business

          Controlling ist viel mehr als nur Zahlen zu verfolgen und Berichte zu erstellen. Es geht darum, die finanzielle Gesundheit deines Unternehmens im Auge zu behalten, Risiken zu erkennen und Chancen zu nutzen. Auch für Existenzgründer und in kleinen Unternehmen und kann effektives Controlling einen großen Unterschied machen und dabei helfen, Ressourcen optimal einzusetzen und langfristig rentabel zu bleiben.

          Hier sind einige praktische Tipps, wie du effektives Controlling in deinem Unternehmen umsetzen kannst:

          1. Klare Ziele setzen:

          Definiere klare und messbare Ziele für dein Unternehmen, sowohl kurzfristige als auch langfristige. Überprüfe und aktualisiere diese regelmäßig.

          2. Budgetierung und Planung:

          Erstelle ein realistisches Budget (Rentabilitätsplanung) und einen Geschäftsplan, der deine finanziellen Ziele und die Strategien zu ihrer Erreichung festlegt. Das hilft dir, Ausgaben im Griff zu behalten und finanzielle Engpässe frühzeitig zu erkennen.

          3. Finanzmanagement:

          Behalte deine Finanzen im Auge, inklusive Cashflow, Umsatz und Kosten. Verstehe, woher dein Geld kommt und wohin es fließt, und passe bei Bedarf rechtzeitig an. Erstelle eine Liquiditätsplanung und passe diese regelmäßig an (Forecast).

            4. Analyse von Kennzahlen:

            Identifiziere die wichtigsten Leistungskennzahlen (KPIs) für dein Unternehmen und behalte sie regelmäßig im Blick. Das können Umsatzwachstum, Rentabilität, Kundenzufriedenheit oder andere relevante Metriken sein.

              5. Frühwarnsysteme einrichten:

              Setze Frühwarnsysteme ein, um potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren. Dazu gehört die Überwachung von Liquiditätsengpässen, Kundenabwanderung und anderen Risiken.

              6. Investitionsentscheidungen treffen:

              Prüfe Investitionen sorgfältig und analysiere ihre Auswirkungen auf dein Unternehmen. Berücksichtige dabei Risiken und Chancen sowie langfristige Ziele.

              7. Regelmäßige Überprüfung und Anpassung:

              Nimm dir regelmäßig Zeit, um deine Controlling-Maßnahmen zu überprüfen und anzupassen. Das Geschäftsumfeld und die Bedürfnisse deines Unternehmens ändern sich ständig, sei also flexibel und passe deine Strategien entsprechend an.

              8. Aufzeichnung, Bürokratie und Aufwand in Maßen:

              Häufig lassen die Größe sowie die Ressourcen von Unternehmen keine ausführlichen Erhebungen, z.B. in Sachen Kundenzufriedenheit o.ä., zu. Weiter ist die Implementierung einer Controlling Abteilung häufig schlichtweg zu teuer. Auch wenn die Steuerung des operativen Geschäftes oder sogar die eigene Mitarbeit, den Großteil der Zeit der Geschäftsführung ausmacht, so sollte ein gewisses Zeitbudget für vorstehende Themen reserviert werden.

              Fazit

              Effektives Controlling ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für Existenzgründer, kleine, mittlere und große Unternehmen. Mit klaren Zielen, sorgfältiger Planung und regelmäßiger Überwachung kannst du die finanzielle Gesundheit deines Unternehmens sicherstellen und langfristigen Erfolg sichern.

              Tipps für eine erfolgreiche Liquiditätsplanung: Wie Unternehmer ihre Finanzen im Griff behalten können

              Tipps für eine erfolgreiche Liquiditätsplanung: Wie Unternehmer ihre Finanzen im Griff behalten können

              Ein entscheidender Faktor für den Erfolg eines Unternehmens, insbesondere für Existenzgründer, ist eine sorgfältige Liquiditätsplanung. Die Fähigkeit, finanzielle Ressourcen effektiv zu managen, kann darüber entscheiden, ob ein Unternehmen floriert oder strauchelt. Hier sind einige nützliche Tipps für Existenzgründer, um ihre Liquidität optimal zu managen:

              1. Realistische Umsatz- und Kostenprognosen erstellen:

              Bevor man sich auf den Weg macht, ein Unternehmen zu gründen, ist es entscheidend, realistische Umsatz- und Kostenprognosen zu erstellen. Dies erfordert eine gründliche Marktforschung und eine genaue Analyse der anfallenden Ausgaben. Ein konservativer Ansatz bei den Umsatzprognosen und eine großzügige Schätzung der Kosten helfen, unerwartete finanzielle Engpässe zu vermeiden. Dieser Schritt sollte im Rahmen der Erstellung des Businnesplans ohnehin bereits stattgefunden haben.

              2. Monatliche Budgets erstellen:

              Die Erstellung monatlicher Budgets ist eine effektive Methode, um den Überblick über Einnahmen und Ausgaben zu behalten. Existenzgründer sollten detaillierte Budgets erstellen, die alle operativen Kosten sowie variable Ausgaben berücksichtigen. Monatliche Überprüfungen helfen dabei, Abweichungen rechtzeitig zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Im Rahmen eines effektiven Controllings stellt dies eine Mindestanforderung dar.

              3. Effizientes Forderungsmanagement inklusive Factoring:

              Verzögerte Zahlungen von Kunden können die Liquidität erheblich beeinträchtigen. Ein effizientes Forderungsmanagement, das frühzeitige Rechnungsstellung und konsequentes Mahnwesen beinhaltet, ist entscheidend. Dabei kann Factoring als zusätzliche Option in Betracht gezogen werden. Durch den Verkauf von Forderungen an einen Factoring-Anbieter erhält das Unternehmen sofortiges Kapital, anstatt auf die Zahlung der Kunden zu warten. Dies verbessert den Cashflow und ermöglicht eine flexiblere Liquiditätsplanung.

                4. Günstige Zahlungsbedingungen mit Lieferanten aushandeln:

                Genauso wichtig wie das Forderungsmanagement ist das Verhandeln günstiger Zahlungsbedingungen mit Lieferanten. Frühzahlungsrabatte und flexible Zahlungsmodalitäten können die Belastung der Liquidität reduzieren und eine positive finanzielle Dynamik schaffen.

                  5. Reserven für unvorhergesehene Ausgaben einplanen:

                  Kein Geschäftsplan kann alle unvorhersehbaren Umstände vorhersehen. Existenzgründer sollten daher stets Reserven für unerwartete Ausgaben einplanen. Dies ermöglicht es, unvorhergesehene Situationen ohne größere finanzielle Einbußen zu bewältigen.

                  6. Kurzfristige Finanzierungsmöglichkeiten prüfen:

                  In Zeiten von Liquiditätsengpässen ist es wichtig, sich über kurzfristige Finanzierungsmöglichkeiten im Klaren zu sein. Hierzu zählen beispielsweise Kreditlinien, Factoring oder alternative Finanzierungsmodelle. Eine frühzeitige Prüfung und Einrichtung solcher Optionen kann im Bedarfsfall eine schnelle Lösung bieten.

                  7. Regelmäßige Überprüfung und Anpassung des Finanzplans:

                  Der Markt und die Geschäftsbedingungen ändern sich ständig. Existenzgründer sollten daher regelmäßig ihre Finanzpläne überprüfen und bei Bedarf anpassen. Dies ermöglicht es, flexibel auf Veränderungen zu reagieren und die Liquidität langfristig zu sichern.

                  Fazit

                  Eine effektive Liquiditätsplanung erfordert Zeit, Aufmerksamkeit und eine kontinuierliche Anpassung an die sich wandelnden Marktbedingungen. Durch eine gründliche Planung und konsequente Umsetzung können Existenzgründer jedoch sicherstellen, dass ihre finanziellen Ressourcen optimal genutzt werden, um das Wachstum ihres Unternehmens zu fördern.

                  Die Erfolgsformel für jedes Unternehmen: Die Bedeutung eines gut durchdachten Businessplans

                  Die Erfolgsformel für jedes Unternehmen: Die Bedeutung eines gut durchdachten Businessplans

                  Ein solider Businessplan bildet das Fundament für den Erfolg eines Unternehmens. Er ist nicht nur für Investoren oder Banken relevant, sondern fungiert als Wegweiser für den Kurs des Unternehmens. Die Zeit, die in die Erstellung eines durchdachten Businessplans investiert wird, zahlt sich in vielfacher Hinsicht aus und kann den entscheidenden Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg bedeuten.

                  1. Klarheit über die Vision:

                  Ein durchdachter Businessplan zwingt dazu, die Vision und Ziele klar zu definieren. Was soll mit dem Unternehmen erreicht werden? Wo wird es in fünf oder zehn Jahren stehen? Diese klare Vision ist nicht nur für das Unternehmen selbst wichtig, sondern schafft auch Vertrauen bei potenziellen Investoren, Mitarbeitern und Kunden. Sie gibt allen Beteiligten ein Verständnis für die langfristige Ausrichtung des Unternehmens.

                  2. Risiken identifizieren und managen:

                  Der Businessplan ist ein Werkzeug, um mögliche Risiken zu erkennen und Strategien zu entwickeln, um ihnen zu begegnen. Durch eine gründliche Analyse des Marktes, der Konkurrenz und anderer externer Faktoren können potenzielle Herausforderungen frühzeitig erkannt und abgemildert werden. Dies ermöglicht eine realistische Einschätzung der Chancen und Risiken, was entscheidend für den langfristigen Erfolg ist.

                  3. Finanzplanung und Ressourcenallokation:

                  Ein gut strukturierter Businessplan beinhaltet eine detaillierte Finanzplanung (inkl. Liquiditätsplanung). Dies umfasst nicht nur die Schätzung von Startkosten und laufenden Ausgaben, sondern auch die Festlegung von Umsatzprognosen und Break-even-Analysen. Mit diesen Informationen können Ressourcen effizienter verteilt werden, und es wird sichergestellt, dass das Unternehmen finanziell nachhaltig wächst.

                    4. Überzeugende Kommunikation mit Investoren:

                    Investoren sind stets auf der Suche nach vielversprechenden Geschäftsmöglichkeiten. Ein überzeugender Businessplan ist die Eintrittskarte, um potenzielle Geldgeber zu gewinnen. Er vermittelt nicht nur, warum das Unternehmen einzigartig ist, sondern auch, wie Investitionen gewinnbringend eingesetzt werden. Ein solider Businessplan schafft Vertrauen bei Investoren und ebnet den Weg für die Umsetzung von Ideen.

                    5. Orientierung in dynamischen Märkten:

                    Märkte ändern sich ständig, und ein Businessplan ist wie eine Landkarte, die es ermöglicht, sich in diesem dynamischen Umfeld zu orientieren. Durch regelmäßige Überprüfung und Aktualisierung des Businessplans kann flexibel auf neue Entwicklungen reagiert werden, und es wird sichergestellt, dass das Unternehmen wettbewerbsfähig bleibt.

                    Fazit

                    Insgesamt ist ein gut durchdachter Businessplan daher mehr als nur ein formelles Dokument – er ist eine strategische Anleitung für den Erfolg eines Unternehmens. Die Investition von Zeit und Ressourcen in die Erstellung eines umfassenden Businessplans ist der erste Schritt auf dem Weg zu einer erfolgreichen unternehmerischen Reise.